Preis des aufrechten Gangs 
Eine dokumentarische Erzählung
von Prodosh Aich 

667 Seiten 
ISBN 3-935418-01-9 
Preis: € 45,76


Leseprobe 

Rezension in Capito!

Manche Kapitel dieses Buches liefern interessante Beispiele für die hierarchische Politikmuster an den Hochschulen, für die schroffen Konkurenzkämpfe in universitären Instituten und für die vielfältigen Probleme bei der wissenschaftlichen Erforschung gesellschaftlicher Wirklichkeit. Auch wer, womöglich angeregt durch die Debate um die 'Greencard', das indische Bildungswesen näher kennenlernen möchte, wird fündig. Prodosh Aich hat nämlich die Situation der Universitäten und der Studierenden in seinem Herkunftsland ausführlich untersucht. Schließlich sei angemerkt, daß der 'Preis des aufrechten Gangs' Informatives über die turbulente Gründungsgeschichte der Carl von Ossietzky Uni enthält und darüber hinaus an ein Forschungsprojekt erinnert, das Korruption in der Kommunalpolitik thematisierte und harsche Reaktionen der Oldenburger Stadtoberen hervorrief.

Capito!, Die Campuszeitung im Nordwesten.

 

Rezension in Oldenburger Stachel

Vielen Oldenburgerinnen dürfte der Hochschullehrer Prodosh Aich ein Begriff sein, da mit ihm und einer studentenischen Arbeitsgruppe der Begriff 'Rathausplünderer' unlösbar verknüpft ist. Aber auch die ebenfalls mit einer studentischen Gruppe veröffentlichte Arbeit 'Da weitere Verwahrlosung droht' schlug Wellen weit über Oldenburg hinaus. Weniger bekannt ist, daß Prodosh Aich auch früher bereits im Licht der Öffentlichkeit stand. So war er des öfteren Gast in der Runde von Werner Höfers 'Frühschoppen' (ARD, heute 'Der Presseclub'). An seiner Doktorarbeit 'Farbige unter Weißen' erhitzten sich die Gemüter.

Prodosh Aich ist einen geraden Weg in seinem Leben gegangen. So etwas trifft nicht bei allen auf Zustimmung. Die konservative Wissenschaftler Erwin Scheuch und René König ... waren so feist 1967 für seine Entlassung aus der Kölner Universität zu sorgen, während er sich langfristig zu Forschungszwecken im Ausland aufhielt.

Dabei hatte Prodosh Aich in Jaipur einen 'Abgrund von Korruption und Vetternwirtschaft' entdeckt. Aich hielt den Mund nicht und bekam promt Schwierigkeiten. Gegen das Kündigungsschreiben der Universität Jaipur behielt Dr. Aich recht. Er bekam weiterhin Bezüge und durfte seine Forschungen fortsetzen. Das war kaum möglich, da die Gelder von der Deutschen Forschungsgemeinschaft nicht kamen. Später behauptete Prof. König, die Entlassung sei erfolgt, da Prodosh Aich nicht für die Habilitationsschrift gearbeitet habe.

Warum wurde die Arbeit von Prodosh Aich so torpediert? Dr. Aich sieht das so: Prof. König weiß, daß die Veröffentlichung der Verhältnisse in der Universität Rajasthan ein Tabu brechen wird. Er weiß daß die Verhältnisse in den Universitäten der 'dritten Welt' nur Spiegelbilder derjenigen der 'ersten Welt' sind. Und Köln ist überall in der „ersten Welt“. Deshalb mußte Prodosh Aich den Prozeß verlieren. Auch die Berufungen blieben erfolglos.

Diese Unterdrückung von wissenschaftlicher Arbeit und dazugehörigen Veröffentlichung hatte bei anderen Werken von Dr. Aich keinen Erfolg, mit der Ausnahme der 'Rathausplünderer'. ... Das Buch: 'Der aufrechte Gang' ist Krimi, Sozialgeschichte und spannend zugleich. Noch unerzählt bleibt die Geschichte nach den 'Rathausplünderern'. Wir dürfen auf den nächsten Band neugierig sein.“

Oldenburger Stachel. Politik und Kultur in Oldenburg und Umgebung.

 

Lügen mit langen Beinen 
Entdeckungen, Gelehrte, Wissenschaft, Aufklärung 
Dokumentarische Erzählung
von Prodosh Aich 

440 Seiten 
ISBN 3-935418-02–7 
Preis: € 35,00


Leseprobe 

Rezension von Dr. Horst Friedrich

Der Rezensent hat Prodosh Aichs schier unglaubliche 'dokumentarische Erzählung' mit wachsender Faszination gelesen. Fast müßte man das Buch einen 'Wissenschafts–Krimi' nennen. Es ist immer wieder höchst lehrreich, wenn sich ein kompetenter Soziologe mit dem tatsächlichen Zustandekommen von vom Mainstream akzeptierten Lehrmeinungskomplexen (Paradigmata) beschäftigt – indem er Person, wissenschaftliches Lebenswerk und Umfeld der an deren Entstehung beteiligten Gelehrten intensiv studiert.

Dies hat Aich für die Behauptung einer 'indogermanischen Ursprache' respektive 'indogermanischen Sprachenfamilie' sowie einer 'indogermanischen Rasse' (ein Konzept, das ethnische und linguistische Kriterien vermengt) getan. Sein Werk dokumentiert, auf welche wissenschaftlich höchst fragwürdige Weise im Verlaufe des 17. bis 19. Jahrhunderts – von vermeintlichen Sanskrit-Gelehrten – dieser vielleicht folgenschwersten 'Weltbild-Luftballon' der Wissenschaftsgeschichte aufgepustet wurde. Aus dieser 'Arier'-Phantasterei entwickelte sich bekanntlich – nicht zwangsläufig, aber historisch faktisch – zunächst innerhalb der universitären Wissenschaft und in der Folge auch unter außeruniversitären Weltbild-Ideologen der ganze moderne Rassenwahn: die Vorstellung, es gäbe klar voneinander abgrenzbare Rassen der Menschheit, von denen einige höherwertig, andere minderwertiger seien. Zuerst glaubte man, eine 'indogermanische Sprachengemeinschaft' zu erkennen, später eine 'indogermanische Sprachfamilie' per Abstammung etwa im Sinne der Evolutions-Stammbäume der Paläontologie. Und schließlich war die 'Arische Rasse' ein vermeintlich unbezweifelbares Faktum geworden, typisches Produkt des christlich-europäischen Auserwähltheits-Ticks und Sendungsbewußtseins. Selbstredend könnte es sich bei den sogenannten 'indoeuropäischen' Sprachen ebenso gut um Kreolsprachen handeln. Forschungsarbeiten in dieser Richtung dürften vielversprechend sein.

Aich dokumentiert in seinem Buch, daß nicht einer unter den großen Namen dieses Forschungsgebietes zur 'indogermanischen Ursprache' – allesamt bekannte Gelehrte des 17. bis 19. Jahrhunderts, wie etwa Filippo Sassetti, Roberto de Nobili, Sie William Jones, Franz Bopp, Léonard de Chézy, Alexander Hamilton, F. Max Müller u.a. – auch nur entfernt die notwendige fachwissenschaftliche Kompetenz besaß, solche Thesen aufzustellen, wie sie sie de facto verfochten haben. Man sollte dieses augenöffnende Werk unbedingt selbst gelesen haben.

Der Rezensent war zwar im Verlauf langjähriger Studien zu dergleichen Themen auch schon zu der Erkenntnis gekommen, daß es sich bei dem seinerzeit erstellten Lehrmeinungsgebäude um ein eher 'windiges' Unterfangen gehandelt haben müsse. Aber wie schlimm die Sache wirklich steht, ist ihm erst durch Aichs gründliche Arbeit bewußt geworden. „Schlimm“ nicht nur wegen der äußerst mangelhaften fachlichen Kompetenz, die jene beteiligten Gelehrten als Kinder ihrer Zeit nun einmal besaßen. Es ist nämlich Aichs durchaus nicht von der Hand zu weisende zusätzliche These, daß besagte Gelehrte unter erheblichen Druck seitens europäischer Superioritäts- und Vorherrschafts-Interessen standen, ihren 'Arier-Luftballon' fleißig aufzublasen. Wobei wir unter 'Interessen' zunächst vorwiegend kirchlich-missionarische, später eher imperialistisch-kolonisierende zu verstehen haben. Eine der Schlüsselfiguren war dabei der nachmalige Lord Thomas Babington Macaulay, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (mit nur 31 Jahren) die Indienpolitik des Britischen Empires dominierte. Die Details, wie gesagt, sollte sich jeder selbst zu Gemüte führen. Es lohnt.

Rezensent: Dr. Horst Friedrich, Wissenschaftshistoriker 
In: Zeitschrift für Anomalistik ISSN 1617-4720

 

Vor dem Beginn und nach dem Ende 

Jenseits des Universums von Physik. 
Wiederentdeckte uralten Einsichten 

Von Rishi Kumar Mishra 
Übertragen aus dem Englischen 
durch 
Dr. Gisela Aich, Dr. Prodosh Aich und Aldo Stowasser 

424 Seiten 
ISBN 3-935418-03–5 
Preis: € 35,00 

Leseprobe 

Rezension in Das Dosierte Leben Numero 40 Reh-Zensionen

Weltformel, Strings, Quanten, Trigger, Determinismusstreit sind nur einige Chiffren, die die Suche des Menschen nach Entstehen, Werden und Vergehen der eigenen Spezies im Gitterfeld zwischen Physik und Philosophie zum Ausdruck bringen. Wurden erschöpfende Antworten gefunden? Nein! Zeitigt jede Antwort sieben neue Fragen, läßt die Hydra grüßen? Ja! Können erschöpfende Antworten gefunden werden? Nein! Damit ist es legitim, die Veden des alten Indien als alternatives Erklärungsmuster für das Universelle, das Kosmische, das "Ich" zu Rate ziehen. Auch nach acht Monaten konnte ich die 423 Seiten dieses Buches nicht annährend (er) fassen, gehen die Veden doch deutlich über Esoterik und Exoterik hinaus uns können zumindest als Inspirationsquellen für so gut wie alle Wissenschaften interpretiert werden. Bei mir wird das Buch noch lange auf dem Nachtisch liegen, und ich hoffe, die spürbare Erklärungsmacht der Veden eines Tages zu begreifen. Freilich ist das Buch zum Großteil symbolisch zu lesen. Der Verdienst liegt darin, daß es dazu anstiftet, seinen eigenen Kopf zu gebrauchen, dies bringt auch die als Anhang abgedruckte Kurzgeschichte von Isaac Asimov "Das Gefühl von Macht" auf den Punkt. Ein tiefes Buch mit Langzeitwirkung!

In: Das Dosierte Leben Numero 40 Reh-Zensionen

 

AYURVEDA 

Wissen zur vollkommenen Gesundheit und zum langen Leben 

Von Vaidya H. S. Kasture 
Übertragen aus dem Englischen 
durch 
Dr. Gisela Aich, Dr. Prodosh Aich und Aldo Stowasser 

In Vorbereitung

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Bezug: 

  • Acharyya Verlag für kritische Wissenschaft, Uferstraße 40 A, 26135 Oldenburg, (Gegen Verrechnungscheck, Inland Versand kostenfrei)
  • Über online Buchhandel (Versand kostenfrei)
  • Über den Buchhandel
  • Books on Demand GmbH, Fax: ++49–(0)40–534335–84

 

Truths.

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Entdeckungen, Gelehrte, Wissenschaft, Aufklärung

Vor dem Beginn und nach dem Ende

Jenseits des Universums der Physik
Wiederentdeckung der Einsichten aus alter Zeit